evoreal baut 112 Wohneinheiten im Hamburger Pergolenviertel

Der Kaufvertrag ist unterzeichnet: Ab dem kommenden Jahr wird der Hamburger Projektentwickler evoreal mit der Bebauung des Baufeldes 9 im Pergolenviertel beginnen. Im südlichen Teil des Quartiers in direkter Nähe zum Hamburger Stadtpark werden 112 Wohneinheiten auf einer Bruttogeschossfläche von über 11.000 m² entstehen. Neben Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern sind auch drei Townhouses sowie eine Tiefgarage geplant. Letztere bietet Platz für insgesamt 98 PKWs (darunter drei Flächen für Elektrofahrzeuge sowie sechs Carsharing-Parkplätze), 284 Fahrräder und 20 elektrisch betriebene Lastenräder. Das Projektvolumen für die Bebauung beläuft sich auf rund 68 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist auf das Jahr 2022 datiert.


Die Wohnanlage soll sowohl den ortsspezifischen Erfordernissen als auch den Anforderungen einer älter werdenden Bevölkerung gerecht werden – insgesamt wird die Hälfte der Wohnungen barrierefrei gebaut. Hinzu entstehen Grundrisse für Familien sowie für Einpersonenhaushalte. Die Entwürfe für die Projektentwicklung stammen von der blauraum Architekten GmbH aus Hamburg, die sich im Vorfeld in einem vom Projektentwickler ausgelobten Wettbewerb durchsetzen konnte. Seit Anfang 2016 entsteht im Stadtteil Winterhude das Pergolenviertel, welches sich auf einer Fläche über 24 Hektar zwischen den S-Bahnhöfen Rübenkamp und Alte Wöhr erstreckt. Insgesamt sind in dem neuen Quartier ca. 1.400 Wohnungen geplant.


„Mit dem Kauf des Baufeldes 9 können wir nun unseren eigenen Beitrag zur Gestaltung des Pergolenviertels leisten – derzeit wohl einer der spannendsten Entwicklungsräume innerhalb der Hamburger Stadtgrenzen. Das Quartier wird in der Zukunft nicht nur durch sein urbanes Flair bestechen, sondern seine Bewohner werden von der grünen Umgebung als auch von der unmittelbaren Nähe zum Hamburger Stadtpark profitieren“, sagt Marius Marschall von Bieberstein, geschäftsführender Gesellschafter, zum aktuellen Projekt.

„In unseren Planungen haben wir bei der Gestaltung und Konzeption auf die Anforderungen für alle Altersklassen geachtet, sodass die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen abgedeckt werden. Mit einem zusätzlichen Gemeinschaftsraum schaffen wir beispielsweise einen Ort, an dem sich alle Bewohner austauschen und den Quartiersgedanken erlebbar machen können“, kommentiert Jan-Hendrik Witt als verantwortlicher Projektleiter.